SSD

SSD´s sind mittlerweile allgegenwärtig, überhaupt, wenn man ein neues Notebook möchte, hat man so ziemlich keine Wahl.

SSD haben viele Vorteile

  • Stoßfest
  • Sehr schnell
  • Verbrauchen wenig Strom

Nachteile

  • Sie haben eine begrenzte Lebensdauer bzw können nur eine gewisse Anzahl oft beschrieben werden

 

Was ist eine SSD?

Eine SSD ist ein Speichermedium, auf welchem die Daten auf Speicherzellen gespeichert werden, indem eine konstante Spannung gehalten wird.

Es sind einige Komponenten beteiligt, damit ein SSD funktioniert.

SSD Komponenten:

Der Controller

  • Der Controller enthält die Firmware(Die Firmware ist vereinfacht gesagt das Betriebssystem der SSD) und entscheidet auf welchen Speicherzellen die Daten gespeichert werden.
  • Ist zuständig für die Abarbeitung der Befehle (Vergleichbar mit dem Prozessor in einem PC.)

 

Weitere Bauteile sind

der Arbeitsspeicher

  • Ist für die Ausführung von Befehlen notwendig. (z.B. Daten lesen und schreiben)
  • Enthält das „Betriebssystem“ in eingeschaltetem Zustand

die Schnittstelle

  • Dient zum Verbinden der SSD mit dem PC
  • Grundlegend gibt es die Typen SATA und M.2

die Platine 

  • Beherbergt alle obigen Komponenten
  • Dient der Kommunikation der verschiedenen Teile

 

Eine SSD ohne Gehäuse mit angeschlossenem SATA-Kabel

SSD ohne Gehäuse

Wie funktioniert eine SSD?

Eine vereinfachte Darstellung ist:

Der Controller lädt das Betriebssystem(Firmware) in den Arbeitsspeicher und „startet“ die SSD.

Nach diesem ersten Schritt ist die SSD nun in der Lage Befehle(eine komplexe Hardware im Computerbereich, wie eine SSD, Festplatte oder ein PC nimmt immer sogenannte Befehle entgegen, die ausgeführt werden sollen) entgegenzunehmen.

Anhand eines Schreibbefehls sieht das wie folgt aus:

  1. Die Schnittstelle der SSD leitet den Befehl „Speichere Bild001.jpg im Ordner Urlaub“ an den Controller weiter
  2. Der Controller lädt den Befehl nun in den Arbeitsspeicher weiter und führt ihn dort aus

In diesem Beispiel wäre die Ausführung des Befehls:

    1. Speichere die Datei auf Speicherzelle 5
    2. Überprüfe, ob sie korrekt geschrieben wurde
    3. Melde Erfolg oder Misserfolg an das Betriebssystem

 

Wie werden Daten gerettet?

Die mit Abstand größte Fehlerquelle ist eine Beschädigung bzw. ein Fehler in der Firmware.

Diese muss mit einer Spezialhardware ausgelesen, repariert und manuell in den Arbeitsspeicher geladen werden.

 

Wie hoch ist die Erfolgsrate?

Das Problem an der Datenrettung einer SSD ist die Vielzahl an Firmwares.

Man kann sich das wie eine Vielzahl von Betriebssystemen vorstellen:

  • Windows

    • XP
    • 7
    • 10
  • Linux
    • Ubuntu
    • Debian
    • Linux Mint
    • Elementary
  • MacOS
    • Lion
    • Leopard
    • Mavericks
  • BSD
    • OpenBSD
    • NetBSD
    • FreeBSD

 

All diese Firmwares müssen erst von Herstellern von Datenrettungssoft- und Hardware untersucht, studiert und ihre Funktionsweise verstanden werden, um ein Werkzeug für einen Datenretter anbieten zu können.

 

Meine subjektive Schätzung wäre, dass SSD Datenrettungen eine nicht so hohe Erfolgsrate aufweisen, als Festplatten Daterettungen.

 

Daher ist eine Analyse unerlässlich, um die Rettungswahrscheinlichkeit festzustellen.

Sollte es dennoch nicht möglich sein die Daten zu retten: Bei Datenrettung Kröblinger gilt Keine Daten – Keine Kosten

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